Von Musicals und Schönmachen 2

Heute gehen wir in die Vorpremiere des “We Will Rock You”-Musicals und ich bin freudig aufgeregt. Zunächst einmal weil ich noch nie in einem Musical war und ich außerdem Queen sehr gerne mag, seit ich ein kleines Mädchen bin.
Wie man halt so als Mädchen ist, macht man sich halt Gedanken drum, was man anzieht.

Und wie das eben als Schminkmädchen ist – so macht man sich Gedanken drum, was man im Gesicht trägt.
Und das habe ich auch fotographisch festgehalten. Eine Art “get ready with me”. Nur ohne “me”.
Nach dem ich mein Gesicht mit einer Feuchtigkeitspflege eingecremt habe, meine Haare geföhnt und meinen Pony zurückgesteckt habe – geht es mit der Foundation los.

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In meinem Fall ist das die Haute Tenue von Clarins in der hellsten Nuance – 103. Ich habe schon hier über sie erzählt und nach dem ich sie schon oft genug getragen habe, kann ich sagen, dass sie wunderbar ist. Nur muss ich sie mit dem feuchten BeautyBlender auftragen (was ich sonst nicht tue), weil sie sich sonst unschön absetzt. Aber ansonsten ist sie wunderbar, mit hoher Deckkraft, aber ohne das Gesicht zuzukleistern, sondern macht sie so eine schöne Ausstrahlung. Perfektioniert meine Haut, wenn man das so sagen möchte.

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Hatte heute Lust auf eine besonders strahlende Haut, also habe ich beim Auftrag der Foundation an manchen Stellen die Strobe Cream von MAC beigemischt. Ich weiß jedoch, ehrlich gesagt nicht, ob sie überhaupt was macht. Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein.

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Weiter geht es mit dem Pro Longwear Concealer von MAC – ich habe hierbei NC15. Ein sehr solides Produkt in einer beschissener Verpackung – es is so schwer den Concealer zu dosieren, dass mich das echt wahnsinnig macht. Der Pumpspender ist schwergängig und es erfordert sehr viel Präzision, die ich nicht habe und schon gar nicht um 6 Uhr morgens. Man kann sich das so vorstellen: es kommt lange nichts und dann PLÖTZLICH hat man eine ganze Concealerfütze auf der Hand, die man für mindestens 4 Gesichter nehmen könnte.

Dann mache ich mir die Augenbrauen (um den eventuellen Fallout noch mit dem BeautyBlender wegwischen zu können) Ich hatte Lust auf den Lidschatten von Bobbi Brown in Saddle – auf der Haut einen Tick zu dunkel, als er im Pfännchen aussehen mag, aber mit einer leichten Hand aufgetragen und danach gut durchgebürstet, macht er sich sehr gut.

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Als nächstes tightline ich meinen oberen Wimpernkranz. Es ist keine angenehme Prozedur, muss ich gestehen und auch das mache ich noch vor dem Abpudern, damit ich die Tränen, die mir jedes Mal aus dem Auge schießen mit dem pinken Ei wegwischen kann. Aber Tightlining hat einen fantastischen Effekt.

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Und das mache ich mit dem Tightliner Cake & Activator-Flüssigkeit von Laura Mercier. Darüber hatte ich hier und ebenfalls hier geschrieben. Gerade die Kombi aus dem Cake und dem Activator macht das, was kein anderes Produkt auf der Wasserlinie bzw. Wimpernkranz schafft – halten. Und das meine ich ernst. Außerdem sind die Augen dann ausdrucksstärker, weil die Wimpern voller aussehen.

Jetzt ist die UDPP dran und im Anschluß daran das AMU. Ich entschied mich heute für eine Kombi aus dem peachigen Rouge Bunny Rouge’s Fire-Taled Sunbird und dem rötlich-braunem Burberry’s Mulberry (aus dem Herbstlook 2012) im Außenwinkel und am unteren Wimpernkranz. Betont, aber nicht auffällig wollte ich sein, denn das Hauptmerkmal meines heutigen Looks liegt auf etwas anderem.

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Nach dem die Fallouts vom AMU mit dem BB beseitigt sind, pudere ich anschließend mein Gesicht ab und sette das Ganze reichlich mit dem Thermalwasser von Avène und lasse es trocknen und sich mit meiner Haut verbinden. Denn wenn ich eines nicht mag, dann ist das der cakey Look, den man schnell bekommen kann.

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Oh übrigens, ich habe das Unmögliche möglich gemacht – mein Chanel Poudre Universelle Libre ist leer. Hat 1,5 Jahre überlebt.
Wenn das Clarins-Puder leer ist, werde ich mir ihn wohl nicht noch mal nachkaufen. Ich mag das Finish davon zwar sehr gerne, aber ich habe das Gefühl, dass das Puder einen rosig-peachigen Stich hat und mich somit aussehen lässt wie ein Schweinchen.

Wenn alles trocken ist, so ist das Rouge dran. Ich stehe auf Blushes. Blushes & Lippenstifte sind meine Obsession. Aktuell warte ich auf 2 NARS-Blushes, und wenn sie da sind, werde ich mit Sicherheit noch 2-3 bestellen, die “Mama” nach mir rufen. Ich hör’s doch! Heute durfte Burberry’s 03 Rose wieder auf meine Wangen und der Cruel Gardenia Highlighter von Guerlain

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Als einen der letzten Schritte ist Wimperntusche dran. Da benutze ich momentan die Eyes To Kill von Armani. Dass ich meine Wimpern nach dem Auftrag immer durchbürsten musste, damit sie nicht verklumpen – hatte ich hingenommen, denn das Ergebnis danach war ganz wunderbar. Dass sie jetzt, wo sie sich dem Ende zu neigt, mir nach einigen Stunden Tragen Pandaaugen bescheren kann, finde ich ganz und gar nicht toll und werde sie mir auch nicht nachkaufen.

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Meine untere Wasserlinie wird von dem Jumbo-Pencil von NYX in der allseits bekannten Farbe Milk aufgehellt. Ich mag diese Puppenaugen sehr, die ich dann nach der Verwendung habe.

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Ich habe mein restliches Gesicht dezent gehalten, damit ich bei den Lippen reinhauen kann. Meine Lippen ziert heute nämlich Pink Azalea aus der Velvet-Reihe von Burberry. Eine wahnsinnig schöne Farben, die ich schwer beschreiben kann. Ein sehr dunkles, kühles, beeriges Pink. Mit einer Traumhaften-Konsistenz – ähnlich den Chanel Rouge Allure Velvet Lippenstiften. Nur irgendwie samtiger. Die Lippenstifte duften genauso wie die Blushes übrigens. Bei solch einer dunklen Farbe ist ein Liner ein Muss. Ich habe meinen natürlich vergessen zu fotographieren. Es handelt sich bei ihm aber um den Naked Liner von MAC. Einen anderen besitze ich auch nicht. Brauche nur den, und er passt dann zu allen Lippenstiften.

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Und auf den Nägeln trage ich China Glaze’s Ahoy! aus der “Anchors Away” Kollektion aus dem Sommer 2011. Neben Ruby Pumps und dem OPI’s Polka.com aus der Euro Centrale Kollektion einer der schönsten Nagellacke für mich! Ein Himbeerton mit goldenem Schimmer. Sooo schöööööön… Hach..

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Nach dem Schminken ziehe ich mich an und glätte meine Haare (sofern ich sie mir glätte). Mein heutiges Outift besteht aus einer Chiffon-Bluse in Mint, einer klassischen, schwarzen Cigarette-Pants und nicht weniger klassischen Hugo Boss Pumps, die ich allerdings nur dann anziehe wenn ich nicht das Auto fahren muss. Falls ich heute doch der Fahrer bin, werde ich auf schwarze Lederballerinas zurückgreifen.

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Meine Marc by Marc Jacobs Clutch passt wunderbar zu diesem schlichten, klassischen Outfit.

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2 Kommentare zu “Von Musicals und Schönmachen

  1. Antworten Andreea Mai 15, 2013 21:04

    Hallo Schuhe! Wollt Ihr nicht zu Mama *sabber* wat’n Mist dass ich die nicht tragen kann, weder im Büro noch in der Stadt. Fuck Steinpflaster forever!

    • Antworten Anonymiss Mai 15, 2013 21:20

      ich zieh sie auch erst im auto an, weil wir im garten kieswege haben und sie sind, bekanntlich auch der feind für absätze :D
      und wieso nich im büro?

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