The Hobbit – Rezension und Meinung 3

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Heute startet der erste Teil der Trilogie “The Hobbit”, verfilmt nach dem Buch von John Ronald Reuel Tolkien “Der Kleine Hobbit“. Das Buch wurde in 1937 durch „Zufall“ beim Allen & Unwin Verlag veröffentlicht. Der Verleger bestand auf einer Fortsetzung der als Kinderbuch ausgelegten Erzählung.
Die Arbeit an der Nachfolgegeschichte, die mittlerweile den Namen „The Lord Of The Rings“ trug, zog sich in die Länge. Zum Teil durch Tolkiens Perfektionismus, zum  größten Teil aber auch den  Zweiten Weltkrieg. Einige Theorien besagen deshalb auch, dass die Figuren in der Saga gewisse Parallelen zur dunklen Zeit aufweisen. Wie z.B. die Orks (=SS). Aber das sind nur Theorien und man wird niemals die Wahrheit erfahren. Im Wesentlichen entstand die Verzögerung jedoch durch den Verlagswechsel. Der einstige Verlag Allen & Unwin lehnte die Veröffentlichung der Gesamtmythologie „Lord of The Rings“ und „The Silmarillon“ ab und so wechselte Tolkien zum Verlag Collins. Collins wollte jedoch weitreichende Kürzungen an dem Werk vornehmen, so dass Tolkien wieder zurück zu A & U gegangen ist. Dieser nahm das Buch ohne weitere Kürzungen und Korrekturen an, jedoch wurde die Saga, aufgrund der aus dem Krieg resultierenden Papierpreisen, in drei Bänden veröffentlich („The Fellowship of the Ring“, „The Two Towers“ und „The Return of the King“). Noch heute wird die Bezeichnung „Trilogie“ für die Herr Der Ringe-Bücher falsch gebraucht. Tolkien unterteilte die Bücher einst in 6 Bänder und lehnte die Bezeichnung „Trilogie“ seine Lebenszeit ab.
Bei der Hobbit-Trilogie handelt es sich somit um die Hintergründe, bzw. anfängliche Geschichte von „Herr Der Ringe“. Die Handlung ist somit einigermaßen klar.
Soviel zur Vorgeschichte.

Kommen wir ab nun zum Bemerkenswerten des Films, bzw. dessen Technologie.
Der Film wurde mit HFR (Higher Frame Ratio) aufgenommen. Dies bedeutet, dass anstatt der üblichen 24 Bilder pro Sekunde – 48 Bilder in der Sekunde durchlaufen.
Es mag im ersten Moment für unser Auge etwas ungewohnt wirken, jedoch und vor Allem im Zusammenspiel mit 3D wirkt dieses Bild wahnsinnig toll.
Was nicht unbedingt negativ ist, aber dennoch bemerkenswert ist die Tatsache, dass durch die Erfassung von sonst so kleinen Bewegungen die Lippenbewegungen der Schauspieler sich von der gesprochenen deutschen Synchronstimme öfters stark unterscheiden können.
Negativ ist natürlich der höhere Kartenpreis. Wie wir alle wissen, kommt man um 50 Euro nicht für einen 3D-Kinobesuch – für 2 umher. Aber meine Güte, man gönnt sich ja sonst nichts, daher kann man auch mehr auf den Thresen blättern.
Ungewohnt ist auch die neue Stimme von Gandalf, man kann leider keinen Menschen ersetzen, jedoch ist der neue Synchronsprecher ein würdiger Ersatz.


Wenn ich alles in einem Fazit unterbringen würde, würde ich Folgendes sagen: Peter Jackson, Hut ab! Wie immer – ein Meisterstück von Film!

3 Kommentare zu “The Hobbit – Rezension und Meinung

  1. Antworten T: Dez 18, 2012 17:51

    50€ für zweimal 3D-Kino?! Oha, ich zahl vielleicht die Geld mit einer Begleitung. Dafür schmuggeln wir auch sehr viel Essen und Trinken mit rein und bestehen nicht auf Logenplätze..

    • Antworten Anonymiss Dez 18, 2012 18:51

      Popcorn & Nachos gehören für mich im Kino dazu und so oft geht man ja auch nicht ins Kino. Aber dennoch sind die Preise enorm. Wenn ich überlege, dass ich zu meiner Schulzeit (nicht mal 7 Jahre her ist) für eine Kinokarte 6 Euro oder so bezahlt hab und an Kinotagen sogar nur 4.

  2. Antworten Adua Dez 14, 2012 18:55

    Peter Jackson hat unlängst bewiesen, dass es ein toller Filmemacher ist. Daher freue ich mich auch sehr auf den Hobbit auch wenn die Dreiteilung an den Nerven zerren wird.

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