New York Cheesecake

Ich liebe New York Cheesecake! Am liebsten hausgemacht. Meine Mama ist auch ein riesiger Fan von meinem Cheesecake und da sie heute Geburtstag hat, gibt’s für sie eine kleine leckere Überraschung. Das Rezept ist total easy.

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Man nehme:
3 Eier
1 unbehandelte Zitrone für die Zeste
250g Magerquark*
600g Frischkäse*
75g Butter
½ TL Meeressalz
1 Päckchen Vanillezucker
125g Zucker
225g Haferkekse

* das ist variierbar, im Originalrezept von Back-Blogger Paul Bokowski, der eigentlich gar kein Bäcker ist, sondern ein Autor, werden die angegebenen Mengen genommen. Das letzte Mal, als ich den Kuchen gemacht habe, habe ich mehr Frischkäse genommen und dafür keinen Quark (oder doch Quark, aber trotzdem mehr Frischkäse?!) Ich weiß es nicht genau, aber das kann man machen wie man möchte, im Endeffekt ist das dann nur dafür entscheidend, wie hoch und fest der Kuchen wird. Zudem ist alles sehr individuell. Jeder Ofen ist anders, manche mögens weniger süß, manche dafür umso mehr. Rezepte sind für mich eine Art “Richtlinie”. Also, genug Blabla – weiter geht’s.

Man mache:
1. Kekse im Gefrierbeutel mit einem Nudelholz oder mit geballter Kraft zerbröseln (je feiner, desto besser).
2. Mit geschmolzener Butter und dem Salz in einer Schüssel vermengen
3. Keksmatsche gleichmäßig am Boden einer Springform verteilen und fest plattdrücken.

boden

4. Ofen auf ca. 170° (je nach Ofen, unser heizt so sehr, dass da auch 160° ausreichen) vorheizen und ca. 10 Minuten den Boden blind backen. Die Springform rausholen und zum Auskühlen beiseite stellen.
5. Zucker, Vanillezucker und die Eier schaumig schlagen. Frischkäse und Quark und Zitronenzesten dazugeben und gut durchmischen, bis die Masse homogen ist.

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6. Rand der Form gut einfetten, sonst kann man den Kuchen nachher nicht gut ablösen. Käsematsche in der Form verteilen.
7. Bei ca. 170° (bei uns wieder 160°) ca. 20 Minuten lang auf der vorletzten oder letzten Stufe backen.

ofen

8. Danach den Kuchen mit Alufolie bedecken, damit er oben nicht braun wird, sondern schön hell bleibt. Und weitere 50 Minuten backen.

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9. Mit einem Messer am Rand des Kuchens entlang schneiden – damit er von der Form gelöst wird. Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, ist er noch ein bisschen flüssig. Das war bei meiner Cheesecakepremiere so und ich hatte Angst, dass es falsch ist und habe ihn dann noch gefühlte 1856468 Mal nachgebacken – er bleib trotzdem flüssig. Aber das ist alles kein Problem – der Kuchen sollte am besten sowieso über Nacht im Kühlschrank bleiben, da wird er schon fest – keine Sorge!
10. Abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Wenn man den Kuchen noch warm in den Kühlschrank stellt, dann wird er “schwitzen” und könnte den Boden aufweichen, aber auch die Käsemasse wässrig machen!

Man nehme (Glasur):
200g TK Himbeeren**
50g Zucker
1 EL Speisestärke
4 EL Wasser

** ebenfalls variierbar, beim nächsten Mal würde ich den Kuchen gerne mit Mango ausprobieren. Ansonsten hatte ich den Kuchen auch schon mit einer Beerenmischung (ohne Erdbeeren, die sind im tiefgekühlten Zustand einfach nur ekelig) probiert – war auch gut, leicht säuerlich!

Man mache
Am besten, man macht es direkt in dem Topf
1. aufgetaute Beeren mit einem Sieb pürieren und dabei die Kerne absieben
2. die Masse zum Kochen bringen
3. Mit einem Schneebesen Zucker, Speisestärke und Wasser Unterrühren
4. Unter ständigem Rühren 2 Minuten lang sprudelnd aufkochen.
5. Solange die Masse noch warm ist, auf den Kuchen aus dem Kühlschrank übergießen, verteilen und wieder in den Kühlschrank stellen.

cake-fertig

Fertig! Mögt ihr Cheesecake auch?

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